Home Sitemap Kontakt
metip e.K. Fotografie Fotodesign Webdesign TYPO3

Die Farbtiefe gibt bei digitalen Bildern die Menge der verfügbaren Farbinformationen in Bit pro Pixel an. Bei einer Farbtiefe von z.B. 8 Bit je Farbkanal können 256 verschiedene Farbentöne angegeben werden.

Das heisst bei 24 Bit gibt es 16.777.216 mögliche Farben die sich aus jeweils 256 verschiedenen Anteilen an rot, grün und blau zu je 8 Bit zusammensetzten.

Ein Farbbild mit 48 Bit Farbtiefe hat pro Farbkanal 16 Bit, also jeweils 65.536 Farbton-Abstufungen. Insgesamt kommt man auf die unvorstellbare Anzahl von 248 = 281 Billionen Farbtönen. 

 


Um einem Bild mehr Kontrast zu verleihen und damit das Kernmotiv gegenüber dem Hintergrund hervorzuheben, werden die Tonwerte(Helligkeitswerte einer Farbe) bearbeitet. Dabei schneidet man die Tonwertkurve(Grafische Darstellung der Tonwertverteilung in einem Bild) und es gehen Tonwerte verloren, wodurch lücken in der Tonwertkurve entstehen.

Durch die Tonwertkorrektur im Bildbearbeitungsprogramm haben wir also ein Bild erhalten, welches zwar ganz normal als 24 Bit Datei gespeichert wird, jedoch haben wir effektiv einen teil der Tonwerte pro Farbkanal verloren, so dass ein sehr farbarmes Bild entsteht.

Hätte wir das Bild dagegen mit 36 Bit Farbtiefe fotografiert, so würde die Tonwertkurve 4096 Farbabstufungen pro Kanal darstellen. Das Aussehen der Tonwertkurve wäre dabei identisch. Nach dem Abschneiden von z.B. ca. 50% aller Farbtöne pro Kanal blieben immer noch über ca. 2.000 Farbtöne pro Kanal, also genug um beim Abspeichern des Bildes in Form einer normalen 24 Bit-Datei die notwendigen 256 Abstufungen pro Kanal zu erhalten. Die Tonwertkurve hätte einen identischen Verlauf wenn wir mit 24 Bit Farbtiefe gescannt hätten, jedoch wären keine Lücken zwischen den einzelnen Balken mehr vorhanden.

Scans mit höheren Farbtiefen als 24 Bit ist daher Sinnvoll, wenn man an dem Foto eine aufwändige Bildbearbeitung durchführen möchte.

metip e.K. - 84533 Stammham bei Marktl